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Die Geschichte der Eibensteiner läßt sich bis in das Jahr 1660
zurückverfolgen. Der älteste, nachgewiesene Eibenstein ist Johann
Eibenstein, Glasmeister in Salla bei Köflach/Steiermark. Sein Sohn heißt
George. Er trägt den gleichen Vornamen wie Georg II von Eibenstein aus der
Hauptlinie Burg Eibenstein an der Thaya, der zuletzt 1519 und 1520 erwähnt
wird. Auch der 1459 erwähnte Eibenstein aus der Seitenlinie der Eibensteins
zu Nußdorf bei Wien trägt den Namen Georg.
Die Eibensteins waren in neun Generationen Glasmeister, Glasmacher oder
Glasfabrikanten. Die ältesten nachgewiesenen Eibensteins waren Glasmacher in
der Steiermark/Österreich. Etwa im Jahre 1677 siedelte die Familie
Eibenstein ins damals habsburgische Wiesau, Fürstentum Sagan/Schlesien. Hier
hatte aufgrund reicher Quarzsandvorkommen der böhmische Fürst
Wenzel Eusebius v. Lobkowitz eine Glashütte gegründet und benötigte
dringend Glasmacher. Johann Eibensteins Enkel, Johann Michael, wird von
Friedrich dem Großen 1763 und 1764 berufen, die schlesischen Hüttenwerke zu
inspizieren und technische Vorschläge zu machen, auch wird die Wiesauer
Glashütte als eine der besten im Lande bezeichnet.
Im 19.Jh. betreiben die Eibensteiner eine Glashütte in Friedrichshain bei
Forst.
Im Jahre 1876 übernimmt Karl August Heinrich Eibenstein zusammen mit seinem
Bruder eine bestehende, alte Glashütte in Bischofswerda/ Lausitz, und
errichtete später dort eine neue. Der Grund für den Umzug nach Bischofswerda
war wohl die Einführung des Stadtgases in den Städten und damit wesentlich
bessere Produktionsmöglichkeiten. Mit Hermann Emil Hugo Eibenstein, meinem
Urgroßvater, endete die Tradition der Glasherstellung in der Familie
Eibenstein um 1920. Meine Großmutter, Matthilde Käte Weise, geb. Eibenstein
hat uns manchmal von der Glashütte erzählt. Sie ist die letzte in geborene
Eibenstein in unserer Familie. Unsere Familiengeschichte ist unter dem Link
Geschichte der
Familie Eibenstein zu finden.
Immer wieder wurde behauptet, daß die Familie Eibenstein von Rittern
abstamme. Tatsächlich gibt es die Ruine der
Burg Eibenstein nahe der tschechischen Grenze östlich von Raabs a. d.
Thaya im Waldviertel (Niederösterreich). Zur Geschichte der adligen Familie
Eibenstein führt der Link
Geschichte der Herren von Eibenstein.
Da es heute besonders viele Leute mit dem Namen Eibenstein, Eybenstein,
Eibensteiner in Österreich und auch in der Steiermark gibt, liegt die
Vermutung nahe, daß wir einst gemeinsame Vorfahren hatten. Interessant ist,
daß fast alle dieser Eibensteins von dem Wappen und der Burg Eibenstein
wissen. Sollte jemand von diesen weitere Informationen haben, ließe sich
sicher mehr interessantes über die Eibensteins zusammentragen, oder sogar
die Lücke zu den adligen Vorfahren schließen. Wer möchte, kann sich gern ins
Gästebuch eintragen oder mir eine E-Mail schicken:
s.preuss@ndh.net.
Steffen Preuß
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